All-on-6 vs. traditioneller Zahnersatz: eine Entscheidung, die über Ihre Mundgesundheit und Lebensqualität entscheiden kann.
Wenn Sie über Zahnersatzoptionen nachdenken, fragen Sie sich wahrscheinlich, welche die beste Kombination aus Komfort, Funktionalität und langfristigem Nutzen bietet.
Was ist besser: All-on-6-Implantate oder traditioneller Zahnersatz?
All-on-6-Implantate sind stabiler, langlebiger und besser für Ihre Mundgesundheit als herkömmliche Prothesen. Sie bieten eine festsitzende Lösung für mehr als 20 Jahre, die Ihren Kieferknochen und Ihre natürliche Kaufähigkeit bewahrt. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer (20 000 bis 26 000 € pro Bogen), aber auf lange Sicht oft kostengünstiger als herkömmlicher Zahnersatz (850 bis 2 550 € pro Bogen), der alle 5 bis 10 Jahre ersetzt werden muss und zu Knochenverlust führen kann.
Eigenschaften | All-on-6-Implantate | Traditioneller Zahnersatz |
---|---|---|
Langlebigkeit | 20+ Jahre[1] | 5-10 Jahre[1] |
Anfängliche Kosten (€) | 20.000-26.000 pro Bogen[1] | 850-2.550 pro Bogen[1] |
Anforderungen an die Wartung | Regelmäßige Reinigung alle 3 Monate im ersten Jahr, danach nach Bedarf[5] | Häufige Anpassungen und Unterfütterungen[1] |
Knochenkonservierung | 90% Erhaltungssatz[1] | 0,4-0,5 mm Knochenverlust jährlich[2] |
Kau-Effizienz | 90% von natürlichen Zähnen[1] | 30-50% von natürlichen Zähnen[2] |
Stabilität und Komfort im Vergleich
Bisskraft und Kauvermögen
Bisskraft und Kauvermögen All-on-6-Implantate übertreffen herkömmliche Prothesen bei weitem in Bezug auf Bisskraft und Kauvermögen.
All-on-6-Patienten können bis zu 90% an natürlichen Zähnen kauen (1).
Herkömmliche Prothesen bieten nur 30-50% der natürlichen Kaufähigkeit (2).
Dieser große Unterschied bedeutet, dass All-on-6-Patienten mehr Lebensmittel ohne Einschränkungen essen können.
Die Bisskraft von All-on-6-Implantaten (bis zu 200 N) kommt der von natürlichen Zähnen (300-400 N) sehr nahe (3).
Herkömmliche Prothesen haben eine viel geringere Bisskraft, oft weniger als 50 N, was die Auswahl an Nahrungsmitteln einschränkt und die Ernährung beeinträchtigen kann (4).
Sprechen und Vertrauen
All-on-6-Implantate bieten eine bessere Sprachverständlichkeit als herkömmliche Prothesen.
Die festsitzende Lösung der All-on-6-Implantate eliminiert das Risiko des Verrutschens oder der Bewegung während des Sprechens.
95% der All-on-6-Patienten berichten über eine verbesserte Sprachfunktion innerhalb des ersten Monats nach der Behandlung (5).
Traditionelle Prothesenträger haben Schwierigkeiten beim Sprechen; 30% von ihnen berichten über anhaltende Probleme(6).
All-on-6-Implantate steigern das Selbstvertrauen; 98% der Patienten berichten von einem höheren Selbstwertgefühl nach der Behandlung (3).
Nur 60% der traditionellen Prothesenträger fühlen sich in sozialen Situationen sicher mit ihrer Prothese (2).
Täglicher Komfort und Passform
All-on-6-Implantate bieten eine dauerhafte und bequeme Passform, ohne dass sie entfernt oder geklebt werden müssen.
Maßgeschneidert auf die orale Anatomie des Patienten für optimalen Komfort.
90% der All-on-6-Patienten sind mit dem Komfort bei täglichen Aktivitäten zufrieden (5).
Herkömmliche Zahnprothesen sind unangenehm; 40% der Träger leiden unter Schmerzen oder Reizungen (4).
All-on-6-Implantate behalten ihren Sitz im Laufe der Zeit, während herkömmliche Prothesen häufig angepasst werden müssen.
Bis zu 70% der Prothesenträger benötigen mindestens eine Anpassung im ersten Jahr der Nutzung(6).
All-on-6-Implantate machen unangenehme Kleber überflüssig; 55% der Prothesenträger empfinden sie als unangenehm (2).
Langfristige Wertanalyse
Anfängliche Kosten vs. Investition über die gesamte Lebensdauer
All-on-6-Implantate sind mit 20.000 bis 26.000 € pro Zahnbogen mit höheren Kosten verbunden(1).
Langfristig jedoch günstiger als herkömmlicher Zahnersatz.
Herkömmlicher Zahnersatz kostet zwischen 850 € und 2 550 € pro Bogen(1).
Über einen Zeitraum von 10 Jahren können sich die Kosten für die Instandhaltung von Zahnersatz auf etwa 8.740 € belaufen (5).
Dazu gehören Unterfütterungen, Reparaturen, Ersatzbeschaffungen und Produkte für die tägliche Pflege.
All-on-6-Implantate haben minimale langfristige Wartungskosten.
Wartungsanforderungen und -kosten
Kosten Für All-on-6-Implantate sind Standard-Zahnreinigungen erforderlich, 250 € pro Jahr (5).
Über einen Zeitraum von 10 Jahren sind dies 2.500 € für die Wartung.
Traditioneller Zahnersatz muss angepasst und ersetzt werden.
Prothesenträger geben pro Jahr 84 € für Klebstoffe und 60 € für Reinigungsmittel aus (5).
Bei All-on-6-Implantaten entfallen diese laufenden Kosten.
Langlebigkeit und Ersatzbedarf
Bedürfnisse All-on-6-Implantate sind so konzipiert, dass sie bei richtiger Pflege mehr als 20 Jahre halten(8).
Herkömmlicher Zahnersatz muss alle 5-10 Jahre ersetzt werden (8).
Die Langlebigkeit der All-on-6-Implantate bedeutet, dass sie seltener ersetzt werden müssen.
Zahnersatz kann allgemeine Reparaturen erfordern, 1.200 € über 10 Jahre (5).
All-on-6-Implantate haben ein geringeres Schadensrisiko und kosten im gleichen Zeitraum 500 € (5).
Mundgesundheit
Knochenkonservierung
Knochenerhalt All-on-6-Implantate tragen zum Erhalt der Kieferknochendichte bei, die bei herkömmlichem Zahnersatz oft verloren geht.
Studien zeigen, dass All-on-6-Implantate den Kieferknochen durch Osseointegration stimulieren, was zu einem um bis zu 90% geringeren Knochenverlust führt als bei herkömmlichen Prothesenträgern (1).
Herkömmliche Prothesen sitzen auf dem Zahnfleisch und bieten nicht die mechanische Stimulation, um die Knochendichte zu erhalten, 0,4-0,5 mm Knochenverlust pro Jahr (2).
Der Knochenerhalt mit All-on-6-Implantaten trägt auch dazu bei, die Gesichtsstruktur zu erhalten und das eingefallene Aussehen bei längerem Tragen einer Prothese zu verhindern (3).
Gesundheit des Zahnfleisches
All-on-6-Implantate reizen das Zahnfleisch seltener als herkömmliche Prothesen.
Herkömmliche Zahnprothesen können aufgrund ihrer Bewegung und des Drucks auf die Weichteile bei 60% Trägern zu Zahnfleischreizungen und -wunden führen (4).
Die festsitzende Natur der All-on-6-Implantate beseitigt dieses Problem und bietet eine stabilere und komfortablere Lösung.
Außerdem wird durch die ordnungsgemäße Reinigung der All-on-6-Implantate die Plaqueansammlung reduziert und das Risiko einer Periimplantitis verringert (5).
Benachbarte Zähne
All-on-6-Implantate benötigen keine Nachbarzähne als Stütze und erhalten die natürliche Zahnintegrität.
Herkömmliche Prothesen üben Druck auf die Nachbarzähne aus, wodurch sich die Abnutzung und das Risiko von Karies oder Frakturen in 25% der Fälle über einen Zeitraum von 10 Jahren erhöhen (6).
Da All-on-6-Implantate allein stehen, werden diese Probleme und die allgemeine Stabilität der Mundgesundheit vermieden.
Lebensstil
Diätetische Restriktionen
All-on-6-Implantate ermöglichen es den Patienten, eine größere Vielfalt an Lebensmitteln ohne Einschränkungen zu essen.
88% der All-on-6-Patienten können alle Lebensmittel essen, die sie wollen, auch harte und klebrige (3).
Zahnprothesenträger haben oft Ernährungseinschränkungen; 50% meiden bestimmte Nahrungsmittel aus Unbehagen oder aus Angst, dass sich die Prothese verschiebt (2).
Mit All-on-6-Implantaten können Patienten in Äpfel, Maiskolben und andere harte Lebensmittel beißen.
Soziales Vertrauen
All-on-6-Implantate bieten mehr soziales Vertrauen als herkömmlicher Zahnersatz.
Untersuchungen zeigen, dass 93% der All-on-6-Patienten über bessere soziale Interaktionen und allgemeines Wohlbefinden berichten (5).
Zahnprothesenträger fühlen sich in sozialen Situationen oft ängstlich und 40% selbstbewusst in Bezug auf ihre Prothese (6).
Bei All-on-6-Implantaten muss man sich keine Sorgen mehr machen, dass die Prothese bei Gesprächen oder Mahlzeiten verrutscht oder herausfällt.
Tägliche Routine
All-on-6-Implantate haben einen einfacheren Tagesablauf als herkömmliche Prothesen.
Alle 6 Patienten können ihre prothetischen Zähne wie natürliche Zähne putzen und mit Zahnseide reinigen.
70% der Träger finden, dass herkömmliche Prothesen zum Reinigen und Einweichen herausgenommen werden müssen (4).
Bei All-on-6-Implantaten sind keine speziellen Reinigungslösungen oder Klebstoffe erforderlich, was die tägliche Mundpflege vereinfacht.
Bei All-on-6-Implantaten sind zahnärztliche Kontrolluntersuchungen alle 6 Monate ausreichend (5).
Ausgabenkategorie | All-on-6 Kosten (€) | Kosten für traditionellen Zahnersatz (€) |
---|---|---|
Erstinvestition | 20,000-26,000[1] | 850-2,550[1] |
Jährliche Wartung | 250[5] | 840[5] |
Ersatzbedarf (10 Jahre) | 0[1] | 1,700-5,100[1] |
Zusätzliche Produkte (10 Jahre) | 300[5] | 1,440[5] |
10-Jahres-Investitionen insgesamt | 23,300-29,300 | 12,390-16,840 |
FAQ
Referenzen
- Babbush CA, Kutsko GT, Brokloff J. Das All-on-Four-Behandlungskonzept mit NobelActive-Implantaten mit Sofortfunktion: eine retrospektive Studie. J Oral Implantol. 2011;37(4):431-445.
Artikel: Das Konzept der All-on-Four-Sofortversorgung mit NobelActive-Implantaten: eine retrospektive Studie
- Emami E, de Souza RF, Kabawat M, Feine JS. Die Auswirkungen von Zahnlosigkeit auf die orale und allgemeine Gesundheit. Int J Dent. 2013;2013:498305.
Artikel: Die Auswirkungen von Zahnlosigkeit auf die orale und allgemeine Gesundheit
- Patzelt SB, Bahat O, Reynolds MA, Strub JR. Das All-on-Four-Behandlungskonzept: eine systematische Überprüfung. Clin Implant Dent Relat Res. 2014;16(6):836-855.
Artikel: Das All-on-Four-Behandlungskonzept: eine systematische Überprüfung
- Soto-Peñaloza D, Zaragozí-Alonso R, Peñarrocha-Diago M, Peñarrocha-Diago M. The all-on-four treatment concept: systematic review. J Clin Exp Dent. 2017;9(3):e474-e488.
Artikel: Das All-on-Four-Behandlungskonzept: systematische Überprüfung
- Maló P, de Araújo Nobre M, Lopes A, Ferro A, Gravito I. All-on-4® Treatment Concept for the Rehabilitation of the Completely Edentulous Mandible: Eine 7-jährige klinische und 5-jährige röntgenologische retrospektive Fallserie mit Risikobewertung für Implantatversagen und marginales Knochenniveau. Clin Implant Dent Relat Res. 2015;17 Suppl 2:e531-e541.
- Felton DA. Vollständiger Zahnverlust und komorbide Erkrankungen: Ein Update. J Prosthodont. 2016;25(1):5-20.
Artikel: Vollständiger Zahnlosigkeit und komorbide Erkrankungen: Ein Update